Wenn Beziehungen mehr Kraft kosten als sie geben, ob in der Partnerschaft, der Familie, im Freundeskreis oder im Team.
Beziehungen sind einer der wichtigsten Faktoren für unser Wohlbefinden.
Beziehungen geben uns Halt, Wärme und Zugehörigkeit. Gleichzeitig sind sie aber auch der Bereich, in dem wir am verletzlichsten sind und in dem alte Wunden am deutlichsten spürbar werden. Genau deshalb erschöpfen uns Beziehungen sehr häufig, verletzen uns und bringen uns an unsere Grenzen.
Wie es sich oft äußert:
- Das Gefühl, immer wieder in dieselben Konflikte zu geraten.
- Die Schwierigkeit, die eigenen Bedürfnisse zu kommunizieren, oft aus Angst vor Streit.
- Das Gefühl, nicht wirklich gesehen oder gehört zu werden.
- Die Erschöpfung durch Mental Load: das Gefühl, alles organisieren und im Kopf behalten zu müssen, ohne Wertschätzung dafür zu bekommen.
- Die Angst, jemanden zu verlieren oder verlassen zu werden.
- Die Frage, warum man immer wieder ähnliche Beziehungen eingeht.
- Das Gefühl, in einer Beziehung nicht wirklich man selbst sein zu können.
- Die Unzufriedenheit, die sich nicht erklären lässt, obwohl eigentlich alles stimmt.
Beziehungsmuster haben fast immer eine Geschichte.
Vieles von dem, was uns in Beziehungen schwerfällt, haben wir früh gelernt, in der Beziehung zu unseren Eltern, zu Geschwistern, in ersten Freundschaften oder früheren Partnerschaften. Diese frühen Erfahrungen prägen nicht nur, welche Menschen wir in unser Leben lassen, sondern auch wie wir uns in Beziehungen verhalten: ob wir uns trauen, Grenzen zu setzen, ob wir unsere Bedürfnisse äußern können, ob wir uns für liebenswert halten oder ob wir ständig das Gefühl haben, nicht zu genügen.
Diese Muster und Verhaltensweisen aus der Vergangenheit laufen unbewusst ab und geben uns vermeintliche Sicherheit, weil sie vertraut sind. Das Neue und Unbekannte erscheint uns oft riskanter, auch wenn es uns besser täte. So stecken wir häufig in ähnlichen Beziehungen und Verhaltensmustern fest.
Wenn diese Zusammenhänge sichtbar werden, verändert sich etwas. Nicht nur das Verständnis für sich selbst, sondern auch der Spielraum, anders zu handeln und Beziehungen harmonischer zu gestalten als bisher.
Es braucht nicht immer beide.
Viele Menschen kommen alleine ins Coaching, weil die andere Person (noch) nicht bereit ist, an der Beziehung zu arbeiten. Das klingt im ersten Moment nach einer Schieflage, muss es aber gar nicht sein. Denn Beziehungen sind keine starren Konstrukte. Wenn eine Person beginnt, ihre eigenen Muster zu verstehen und anders zu handeln, verändert sich unweigerlich auch die Dynamik zwischen beiden. Manchmal mehr, als man erwartet hätte.
Andere kommen als Paar, nicht weil die Beziehung in der Krise ist, sondern weil sie gemeinsam wachsen möchten. Sie wollen sich und den anderen besser verstehen, alte Muster erkennen und ihre Beziehung bewusster gestalten. Im Unterschied zur Paartherapie braucht es dafür keinen Konflikt als Auslöser, nur die Bereitschaft, hinzuschauen und sich weiterentwickeln zu wollen.
Wie Coaching bei Beziehungsthemen helfen kann.
Im Coaching finden Sie Antworten auf die Fragen: Was genau ist schwierig in der Beziehung mit einem oder auch mit mehreren Menschen in meinem Umfeld? Welche Muster aus meiner Geschichte haben Einfluss darauf, wie ich heute in Beziehungen reagiere? Und was brauche ich, um in meinen Beziehungen wirklich ich selbst sein zu können?
Wenn Sie erkennen, welche Muster Sie in Beziehungen mitbringen, können Sie bewusster wählen, wie Sie reagieren, was Sie zulassen und wo Sie Grenzen setzen. Das verändert nicht nur die Beziehung zu anderen, sondern auch die Art, wie Sie sich selbst in Beziehungen erleben.
Was Sie im Coaching erwartet: jemanden, der zuhört, die richtigen Fragen stellt und Ihnen hilft zu verstehen, was in Ihren Beziehungen wirklich passiert. Denn wer seine eigenen Muster kennt, ist ihnen nicht länger ausgeliefert und kann Beziehungen so gestalten, dass sie Kraft geben statt zu nehmen.
Bereit für den ersten Schritt?
Viele Menschen, die sich zum ersten Mal melden, sind unsicher, ob ihr Anliegen ins Coaching passt. Diese Frage beantworte ich gerne gemeinsam mit Ihnen, im kostenlosen Orientierungsgespräch, unverbindlich und vertraulich.
